Mama Sonjah Amin,Tasnia, Prof. Klaus Schaarschmidt und Jacqueline Boy
Die kleine Tasnia wurde mit schwerer Behinderung geboren, sie konnte nie essen. Berliner Ärzte schenkten ihr jetzt ein normales Leben.Vor einem Monat, in Berlin, begann für Tasnia ein neues Leben. Schaarschmidt: „Wir operierten 10 Stunden. Dehnten den Magen, formten aus einem Teil die neue Speiseröhre.“ Tasnia und ihre Odyssee zurück ins Leben. Geboren in einem kleinen Dörfchen bei Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesh. Mama Sonjah und Papa Bani,ein erfolgreicher Ingenieur, hatten schon drei Kinder,als Tasnia zur Welt kam. Sonjah: „Der Speichel lief der Kleinen aus dem Mund, irgendetwas stimmte nicht mit ihr.“ Die Diagnose war rasch gestellt: Das Mittelstück der Speiseröhre fehlte!
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In den Magen wurde eine Ernährungs-Sonde geführt.5 Operationen schlugen fehl.3 Monate war die Familie schließlich in Nashville (USA) - doch hier sollte die OP 120 000 Dollar kosten. Bis endlich die Berliner „Kinderschutzengel“ von Tasnias Schicksal erfuhren. In einem zehnstündigen minimal invasiven Eingriff unter Leitung des Chefarztes für Kinderchirurgie, Klaus Schaarschmidt, modellierten die Ärzte Tasnias Magen, der ursprünglich eine sackartige Form hat, zu einem Schlauch und dehnten ihn bis zum Rachen aus. Dort wurde der Magen angenäht und ersetzt nun die Speiseröhre. „Tasnia ist jetzt vollkommen gesund, aber das Schlucken muss sie in den kommenden Monaten noch lernen.
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