Das aktuelle Projekt "Psychologische Betreuung schwerkranker Kinder und derer Familien" wollen wir 2010 mit Ihnen zusammen ins Leben rufen! |
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Marcus, angeborener Herzfehler
| | Ilja, Leukämie
| | Maxi, angeborener Herzfehler
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Fakten: In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 1800 Kinder an einem bösartigen Tumor. Obwohl diese Zahl eher gering erscheint, so ist die Krebskrankheit doch die zweithäufigste Todesursache bei Kindern.
Ebenso ist es mit angeborenen Herzfehlern. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 62 Babys und 743 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre im Deutschen Herzzentrum Berlin stationär aufgenommen.
Aktuelle Situation: Oft fühlen sich die Kinder und ihre Familien in so einer Situation alleine gelassen und ratlos. Hat das Kind eine Chance zu überleben?
Hinter den Zahlen verbergen sich vielfältigste Schicksale, d.h. lebensbedrohliche Ereignisse und Erlebnisse, Belastungen und Ängste bei den kleinen Patienten, aber gleichzeitig auch großer Kummer, Sorgen und Unsicherheiten wie Bangen und Hoffen für die betroffenen Eltern oder die Geschwister.
Ein großes Problem sehen wir von Kinderschutzengel e.V. darin, dass die Budgets der Krankhäuser immer enger werden, die abnehmende Personalbesetzung und damit zusammenhängende Überstrapazierung des Personals und die immer teureren Behandlungsmethoden.
Leider wurden in den letzten Jahren angesichts des Kostendruckes im Gesundheitswesen zunächst meistens die Stellen psychologisch tätiger Mitarbeiter und auch der Erzieher eingespart. Damit entfällt aber eine wesentliche, für die Gesundung von Kind und der Familie wichtige Säule. Es ist deshalb notwendig, die erforderlichen finanziellen Mittel aus anderen Quellen aufzubringen.
Hierfür gibt es gute Gründe, warum eine angemessene psychologische Betreuung von kranken Kindern und ihren Familien notwendig und wichtig ist. Der Verein Kinderschutzengel e.V. möchte deshalb Kinder- und Jugend- Psychologen zur Verfügung stellen, deren Tätigkeiten unbedingt auch wissenschaftlich evaluiert werden sollen, um den Anforderungen der Qualitätssicherung zu genügen und vor allem der Weiterentwicklung von Therapiemodellen zu dienen. Das Team um Professor Roland Hetzer vom Deutschen Herzzentrum, Prof. Volker Stephan von der Kinderklinik Lindenhof und Prof. Lothar Schweigerer vom Helios Krankenhaus versprechen sich davon eine bessere Versorgung der kranken Kinder.
Gründe für eine psychologische Betreuung:
- Schwerkranke Kinder und Jugendliche fühlen sich aufgrund ihrer Erkrankungen häufig stigmatisiert. Sie leben fast ohne Anschluss an Gleichaltrige und realisieren ihre mitunter sehr begrenzten Entwicklungsperspektiven. Die mit uns kooperierenden Ärzte sehen regelmäßig Anpassungsstörungen, schwere Scham- und Selbstwertkonflikte, die zu Identitätsstörungen und depressiven Störungen mit erheblichem Ausmaß führen können. Auch Angststörungen und Essstörungen treten immer wieder auf. Eine rechtzeitige Diagnostik und Behandlung vor Ort während des Klinikaufenthalts ist immens wichtig. Die Vermittlung an niedergelassene Therapeuten am Heimatort für die Zeit nach der stationären Behandlung ist unentbehrlich.
- Jugendliche fühlen sich z.B. durch die notwendigen Medikamente subjektiv schlecht und lassen diese heimlich aus (Non-Compliance). Dieses Verhalten kann lebensbedrohliche Konsequenzen, vor allem bei Jugendlichen haben. Non-Compliance in der Adoleszenz ist erschreckend verbreitet, weil diese Kinder nicht ständig krank, sondern gesund und wie ihre Altersgenossen sein wollen. Daraus können u.a. schwere Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen resultieren. Diesem Verhalten liegt nicht selten latente Suizidalität zugrunde.
- Auch Eltern und Geschwisterkinder leiden, sind verzweifelt, benötigen ebenso Hilfe.
- Kinder entwickeln psychische Symptome, weil sie Spannungen und Konflikte ihrer Eltern und Geschwister nicht verarbeiten können. Trennungen von Elternpaaren sind gerade unter der Belastung langer, angstbesetzter Krankheitsphasen ihrer Kinder nicht selten. Eine psychotherapeutische Betreuung kann verhindern, dass die Familie unter dem Druck der Krankheit zerbricht.
Wir können helfen: Die Kinder- und Jugend Psychologen, möchten wir mit Ihrer Hilfe aus Spendengeldern finanzieren.
Die wichtigsten Aufgaben werden dann Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen, den Eltern und auch mit den Geschwistern sein. Erklären, zuhören, beruhigen. Die Betreuung kann je nach Bedarf täglich stattfinden. Die Patienten haben einen festen Ansprechpartner an Ihrer Seite, eine Vertrauensbasis die nur durch Regelmäßigkeit erreicht werden kann.
Viele Kinder und Jugendliche verbringen Monate in der Klinik, sind an Geräte angeschlossen, durchleben Krisen, werden vielleicht bleibende Behinderungen davontragen.
Wir brauchen sie und ihr Herz um dieses Projekt zu verwirklichen, eine Kinder- und Jugend Psychologen Stelle kostet ca. 70.000 Euro im Jahr.
| Bitte, helfen Sie uns zu helfen! |