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Ankunft in Berlin Tegel am 25.Juli 2007.
Ankunft am Flughafen Berlin Tegel, 25.Juli 2007.

Es ist geschafft, seit dem 25.Juli 2007 ist Awa zusammen mit ihrer Mutter in Berlin. Dank der schnellen Unterstützung durch "ein Herz für Kinder" und eine großzügige Berliner Familie die sofort die Flugkosten übernommen hat, ist es möglich gewesen,Awa und ihre Mutter nach Berlin zu holen.Im Deutschen Herzzentrum Berlin wird man in den nächsten Wochen versuchen, Awa zu helfen.

29.07.07 Zu unser großen Freude verlief der Eingriff mit dem  Herzkatheter so erfolgreich, das Awa wohl nicht operiert werden muß.Sie befindet sich nun in ambulanter Behandlung.

http://www.tagesspiegel.de/medien/home/sts388,520.html?SORT=PRIO

Ihre Geschichte:Die Diagnose traf die 16 jährige Awa und ihre Familie wie ein Schlag. Mitralstenose diagnostizierte die deutsche Ärztin Dr. Angela Radford im westafrikanischen „Medical Research Center“, in Gambia. Sie sagt, dass ihr viele Kinder unter den Händen wegsterben, die medikamentös oder mit vergleichsweise einfachen Behandlungsmethoden gerettet werden könnten".

Awa lebt mit ihrer Familie in dem kleinen Ort Brikama, durch den nur eine einzige asphaltierte Straße führt. Links und rechts schlängeln sich durch Buschlandschaft und Palmenhaine holperige Wege zu den einfachen Hütten und Häusern. Hühner und Ziegen laufen frei herum. Zwei Zimmer teilt sich die siebenköpfige Familie. Strom und fließendes Wasser aus der Leitung gibt es hier nicht. Deshalb müssen Awa und ihre älteren Geschwister morgens gegen fünf Uhr aufstehen, um vor der Schule mit einer Plastikschüssel einige Kilometer zum Brunnen zu laufen, um Wasser zum Waschen und Kochen zu holen. Danach schlüpft Awa in ihre Schuluniform. Denn ihre Eltern haben nur ein Ziel, ihre Kinder alle gesund durch die Schulzeit zu bringen, damit sie  später bessere Chancen haben, als sie selbst. Awas Mutter Aji (40), konnte die Schule nie besuchen und kann deshalb bis heute nicht lesen und schreiben.

Bisher legte Awa die fünf Kilometer Schulweg täglich barfuß zurück. Jetzt kann sie an einigen Tagen nicht mal mehr 400 Meter schaffen. „Awa wird um eine Herzoperation  nicht herumkommen“, so die Ärztin.

Aber darauf ist das Krankenhaus in Banjul nicht eingerichtet. Bis auf die Straße stehen in langen Schlangen die Patienten an und warten Hilfe.

Echoauufnahmen des Herzens können Vorort nicht gemacht werden, die wichtig wären, um eine genaue Diagnose zu stellen. Gambia gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Erde. Und Familie Cham hat nicht mal genug Geld, um für alle Kinder die Schulgebühren zu zahlen. Die siebenköpfige Familie lebt auf 40 Quadratmetern  von dem Monatsgehalt des Vaters, der als Elektriker umgerechnet 20 Euro verdient.

Awa wurde erfolgreich im Deutschen Herzzentrum Berlin behandelt, ist nun zurück in Afrika und kann endlich wieder ein normales Leben führen.


 

 

 

 

Kinderschutzengel e.V. | T.: 030/70179058 info@kinderschutzengel.de